Rede im Deutschen Bundestag - Wettbewerbsnachteile für dt. Unternehmen wegen Nichterfüllung der Frauenquote bei den Führungskräften

Heider macht klar, dass es eine politische Instrumentalisierung der öffentlichen Auftragsvergabe, als Druckmittel zur Durchsetzung einer starren Frauenquote nicht geben wird. In seiner Rede zur Aktuellen Stunde im Deutschen Bundestag zum Thema "Wettbewerbsnachteile für deutsche Unternehmen wegen Nichterfüllung der Frauenquote bei den Führungskräften" verweist er auf die derzeitige Rechtsprechung des EuGH und den geltenden EU-Rechtsvorschriften, die klarstellen, dass sachfremde Kriterien bei öffentlichen Vergabeverfahren keine Rolle spielen dürfen. Insofern seien Wettbewerbsnachteile für deutsche Unternehmen im Ausland im Rahmen der öffentlichen Auftragsvergabe wegen Nichterfüllung der Frauenquote nicht ersichtlich.

Heider macht auch klar, dass die Förderung von Frauen in Führungspositionen wichtig, der Weg dorthin aber noch zu diskutieren ist. Unbestritten ist, dass es auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ankommt.

Sehen Sie hier den gesamten Redebeitrag:

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