Matthias Heider erläutert die erweiterte Krisenunterstützung des Bundes für Kultureinrichtungen: „Im Mittelpunkt der Corona-Berichterstattung stehen häufig Bereiche des wirtschaftlichen und sozialen Lebens – und das natürlich ...

... völlig zurecht. Allerdings dürfen wir nicht vergessen, dass auch unser kulturelles Leben stark unter der Pandemie leidet. Deshalb brauchen die Kultur- und Medieneinrichtungen ebenfalls unsere Hilfe. Vor diesem Hintergrund freue ich mich, dass die Bundesregierung das bereits bestehende Programm „Neustart Kultur“ um eine weitere Milliarde Euro aufgestockt hat. Somit stellt der Bund nun insgesamt zwei Milliarden Euro an kulturgebundenen Programmmitteln zur Verfügung.

‚Neustart Kultur‘ wurde in enger Abstimmung mit Kulturverbänden und -fonds entwickelt und gliedert sich in rund 60 Teilprogramme. Dabei unterstützt der Bund Einrichtungen und Akteure in allen Sparten, u.a. Theater, Tanz, Musik, Kino, Film, Festivals, Museen, Galerien, Bibliotheken, Buchhandlungen, Verlage, Gedenkstätten, Zirkusse, Kulturzentren, bildende Kunst, Literatur, Archive.

Neben der verbesserten finanziellen Ausstattung von ‚Neustart Kultur‘ setzt das Programm auch inhaltlich neue Akzente: So möchte der Bund noch stärker als bisher einzelne Kreative unterstützen, etwa über Stipendien für Künstlerinnen und Künstler. Einige Stipendien werden speziell für Berufseinsteigerinnen und -einsteiger ausgegeben. Darüber hinaus soll es neue Programmlinien geben, insbesondere für freie Ensembles, Kammermusikensembles und Orchester, für die Literatur, Kunstvereine oder auch den Kinobereich.

Mit ‚Neustart Kultur‘ haben wir hier in Deutschland ein Unterstützungsinstrument geschaffen, das europaweit seinesgleichen sucht – damit wir alle auch nach Corona eine lebendige und vielfältige Kulturlandschaft genießen dürfen.“

Hintergrund:

Alle Informationen zu „Neustart Kultur“ stellt die Bundesregierung tagesaktuell auf folgender Homepage zusammen: www.kulturstaatsministerin.de/neustartkultur.

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