Das nächste Bund-Länder-Treffen wird am Mittwoch, 3. März stattfinden. Dann werden die Bundeskanzlerin und alle 16 Länderchefs über die Corona-Maßnahmen ab dem 14. März beraten. Vor diesem Hintergrund fordert Matthias Heider: ...

„Rückläufige Corona-Zahlen müssen dazu führen, dass wir erste vorsichtige Öffnungen des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens in Deutschland vornehmen. Dazu haben mich zahlreiche Anregungen aus dem Wahlkreis erreicht, auch und gerade von medizinischem Fachpersonal. Einige dieser Ideen habe ich direkt an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und die beiden hiesigen Landräte weitergeleitet.

Klar ist, dass wir für Öffnungen jeglicher Art auf zwei Instrumente nicht verzichten können: Zum einen müssen wir jetzt zügig und flächendeckend Corona-Schnelltests einsetzen. Dort, wo solche Tests bereits verwendet werden, erweisen sie sich als zuverlässiges Hilfsmittel. Wer vor Ort Corona-negativ ist, kann dann wieder in die Schule gehen oder ein Einzelhandelsgeschäft betreten.

Zum anderen muss unsere Impfstrategie flexibler werden. Das bedeutet, dass wir Impfungen verstärkt auch außerhalb der großen Impfzentren verabreichen sollten, etwa mit Hilfe unserer vielen Hausärzte. Und wenn tagesaktuell irgendwo Impfstoff übrig bleibt, sollten auch Personen geimpft werden dürfen, die laut Impfreihenfolge eigentlich noch gar nicht an der Reihe wären. Entscheidend ist, dass in möglichst kurzer Zeit möglichst viele Menschen geimpft werden.

Diese Bausteine müssen wir jetzt schnellstens zu einer belastbaren Strategie zusammensetzen. Ich bin überzeugt, dass der Dreiklang aus Öffnen, Testen und Impfen dazu beitragen wird, auch die Akzeptanz für weiter erforderliche Einschränkungen zu erhöhen. Mein dringender Wunsch ist, dass die Beschlüsse am kommenden Mittwoch genau in diesem Sinne ausfallen.“

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