Matthias Heider informiert über einen neuen Baustein im Rahmen der Überbrückungshilfe III:   
„Soloselbständige, die bei den Überbrückungshilfen III keine Fixkosten geltend machen, aber dennoch stark von der ...

... Corona-Krise betroffen sind, können seit gestern eine sogenannte ‚Neustarthilfe‘ beantragen. Diese wird als Einmalzahlung gewährt, und zwar umsatzanteilig bis maximal 7.500 Euro. Der maßgebliche Referenzumsatz entspricht normalerweise dem Sechsfachen des durchschnittlichen Monatsumsatzes im Jahr 2019.

Ausbezahlt wird die als Vorschuss. Antragsteller verpflichten sich, nach Ablauf des Förderzeitraums eine Endabrechnung durch Selbstprüfung vorzunehmen. Sollte der Umsatz während der sechsmonatigen Laufzeit bei mehr als 40 Prozent des sechsmonatigen Referenzumsatzes liegen, sind die Vorschusszahlungen anteilig zurückzuzahlen. Liegt der erzielte Umsatz bei 90 Prozent oder mehr, so ist die Neustarthilfe vollständig zurückzuzahlen. Damit Subventionsbetrug verhindert werden kann, finden stichprobenartige Nachprüfungen statt.

Mit der Neustarthilfe wenden wir uns auch und gerade an Künstlerinnen und Künstler, Kreative und weitere Kulturschaffende. Generell wissen wir, dass Soloselbständige in einer besonders schwierigen Lage sind, da sie wegen vergleichsweise geringer betrieblicher Fixkosten nur sehr eingeschränkt Überbrückungshilfen beantragen können. Diesen Nachteil wollen wir mit dem vorliegenden Programm ausgleichen – zunächst für Soloselbständige, die als natürliche Personen tätig sind, in Kürze dann auch für solche, die als Personen- oder Kapitalgesellschaften organisiert sind. Rasches Handeln war und ist dringend erforderlich.“

Hinweis: Die Neustarthilfe kann über folgendes Onlineportal beantragt werden:

www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

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