700 Millionen Euro für die deutschen Wälder

Matthias Heider begrüßt das Bundesprogramm zu „Waldhilfen“: „Unsere Wälder brauchen Hilfe. Dürre und Schädlinge wie der Borkenkäfer haben weite Teile der deutschen Wälder – auch und gerade hier im ...

... südlichen Sauerland – stark beschädigt. Dies gilt besonders für Fichtenbestände, aber auch für andere heimische Baumarten. Zwischen Ende 2017 und Ende 2020 werden bundesweit schätzungsweise 177 Millionen Kubikmeter Schadholz angefallen sein; 284.000 Hektar sind wieder zu bewalden.

Es freut mich, dass der Bund darauf deutlich reagiert: Wie im Aufbruchspaket der Bundesregierung angekündigt, stellt er über ein Sonderprogramm 700 Millionen Euro an Waldhilfen zur Verfügung. Inzwischen steht fest, welche konkreten Programmbausteine vorgesehen sind und wie die Mittel auf diese einzelnen Posten verteilt werden. Das Ergebnis, über das mich die zuständige Ministerin und Kollegin Julia Klöckner gestern informiert hat, kann sich sehen lassen.

Ab 20.11.2020 fließen allein 500 Millionen Euro in eine ‚Waldprämie‘, die sowohl private als auch kommunale Forstbetriebe beantragen können. Bei schadensbedingten Einnahmeverlusten können darüber 100 bzw. 120 Euro Prämie pro Hektar ausbezahlt werden. Daneben befördern 50 Millionen Euro die Digitalisierung der Forstbetriebe, während weitere 50 Millionen Euro für innovative Modelle zur Verwertung von Kalamitätsholz bereitstehen. Die übrigen 100 Millionen Euro sollen das klimafreundliche Bauen mit Holz anreizen.

Ich bin davon überzeugt, dass es uns mit diesem breit angelegten Programm gelingt, unsere Wälder und deren Bewirtschaftung trotz aller Probleme zukunftssicher aufzustellen.“

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