Heider unterstützt wichtige Anliegen der Landwirte

Matthias Heider kommentiert die bundesweiten Proteste der Landwirte gegen das Agrarpaket der Bundesregierung:

„Gerade als Abgeordneter eines ländlich geprägten Wahlkreises habe ich großes Verständnis für den Unmut unserer Landwirte. Schon lange haben sie unter immer strengeren Auflagen aus Brüssel und Berlin zu leiden. Mit dem ‚Aktionsprogramm Insektenschutz‘ erreicht die Regulierungswut des seit vielen Jahren sozialdemokratisch geführten Bundesumweltministeriums einen weiteren negativen Höhepunkt.

Ich kann versichern, dass die Unionsfraktion den Insektenschutz zwar für notwendig erachtet, das Aktionsprogramm von Bundesumweltministerin Svenja Schulze aber in dieser Form nicht mittragen wird. Wir werden im parlamentarischen Verfahren ganz genau hinschauen und weder großflächige Bewirtschaftungsauflagen noch Unterschutzstellungen ohne Ausgleich zulassen.

In meinem Wahlkreis spielt auch die Milchviehhaltung eine wichtige Rolle. Gerade in diesem Bereich ist der Preisdruck besonders hoch, so dass viele Agrarbetriebe ohnehin an ihrer wirtschaftlichen Leistungsgrenze angelangt sind. Auch hier müssen wir unseren Landwirten Luft zum Atmen lassen – statt sie mit immer neuen bürokratischen Regeln zu erdrücken.

Generell brauchen wir ein gesellschaftliches Umdenken. Wir dürfen nicht zulassen, dass vor allem die konventionellen Landwirtschaftsbetriebe pauschal an den Pranger gestellt werden. Ökologisches Umsteuern ist gut und wichtig – aber mit Augenmaß und ausnahmslos im Dialog mit den betroffenen Landwirten! Mit den Landwirten sprechen statt nur über die Landwirte zu sprechen – das muss jetzt unser Motto sein. Insofern begrüße ich auch die Initiativen von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundeslandwirtschaftsministerium Julia Klöckner, die Runde Tische eingerichtet haben, um gemeinsam mit den Landwirten über eine zukunftsgerichtete Agrarpolitik nachzudenken.“

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