Heider lobt Altmaiers Vorstoß einer Mittelstandsstrategie

Matthias Heider begrüßt die Veröffentlichung des Eckpunktepapiers zu einer Mittelstandsstrategie durch Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier.

„Eine Strategie zur Stärkung und Entlastung des Mittelstands war dringend nötig“, so Heider. „Ich freue mich, dass Peter Altmaier nun dem Ruf nach einer solchen Strategie nachgekommen ist. Sie stellt eine wichtige Ergänzung zur Industriestrategie dar. Gerade bei uns im Sauerland, wo ein Großteil der sogenannten Hidden Champions, also der heimlichen Weltmarktführer, beheimatet ist, wissen wir um die besondere Bedeutung, die diese Unternehmen für den Wohlstand einer Region haben.“

Heider lobt insbesondere die geplanten Bürokratie- und Steuerentlastungen sowie konstruktive Ansätze für die Bewältigung der zwei größten Herausforderungen für den Mittelstand: Die Digitalisierung und den Fachkräftemangel:

„Kleine und mittelständische Unternehmen sehen sich angesichts der dynamischen Entwicklung der weltweiten Digitalisierungsprozesse einem hohen Innovationsdruck in neue Technologien ausgesetzt,“ so Heider. „Ein entsprechendes Zuschussprogramm für Investitionen in digitales Know-How, wie in der Mittelstandsstrategie vorgesehen, ist daher ein wichtiger Schritt.“ In seiner Funktion als Berichterstatter der CDU/CSU-Fraktion für das Wettbewerbsrecht hebt Heider die besondere Bedeutung einer mittelstandgerechten Datenökonomie hervor, die ebenfalls Eingang in Altmaiers Eckpunktepapier gefunden hat.

„Einige große Digitalplattformen dominieren immer mehr digitale Märkte und missbrauchen zum Teil ihre Datenmacht um ihre Position auszubauen und abzusichern,“ mahnt Heider. „Sie kontrollieren die für kleinere Unternehmen essentiellen Schnittstellen und damit den Zugang zu wichtigen Märkten, sie diktieren den Mittelständlern zum Teil unangemessene Vertragsbedingungen oder bevorzugen die plattformeigenen Dienste gegenüber denjenigen der mittelständischen Nutzer in unangemessener Weise. Hier müssen wir für fairere Wettbewerbsverhältnisse sorgen, damit sich hierzulande ein blühender digitaler Mittelstand entfalten kann. Im Herbst werden mit Veröffentlichung des Berichts der Kommission Wettbewerbsrecht 4.0 und der 10. GWB-Novelle wichtige Schritte in diese Richtung erfolgen,“ kündigt Heider an.

Zunächst freut sich der Sauerländer jedoch auf eine spannende Diskussion mit Altmaier über die Mittelstandsstrategie im heimischen Wahlkreis: Denn morgen macht der Minister auf seiner „Mittelstandsreise“ bei der Firma KRAH in Drolshagen Halt.


Eckpunkte der Mittelstandsstrategie:

• Rahmenbedingungen verbessern: Hierzu gehören z.B. eine Unternehmenssteuerreform, Sozialabgaben bei 40 Prozent deckeln, Beitragssenkung in der Arbeitslosenversicherung, Arbeitszeitbegrenzung von täglich auf wöchentlich umstellen, Bürokratieabbau um mindestens eine Milliarde Euro.
• Fachkräfte gewinnen, ausbilden und qualifizieren – Unternehmertum stärken. • Mittelstand bei Innovation und Digitalisierung unterstützen.
• Mittelstand in den Regionen unterstützen.
• Neue Märkte im In- und Ausland erschließen.
• Einen Staatssekretärsausschuss Mittelstand einrichten

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