BAföG wird deutlich erhöht

Heute haben wir in erster Lesung eine der größten BAföG-Reformen in der Geschichte der Bundesrepublik beraten. Rund 1,2 Milliarden Euro wird der Bund in den kommenden Jahren ausgeben, um Studentinnen und Studenten in mehrfacher Hinsicht finanziell zu entlasten. Es ist gut ausgegebenes Geld für die Zukunft unseres Landes.

Der Wohnzuschlag wird überproportional um 30 Prozent angehoben, um Studierenden bei der aktuellen Wohnungssituation gerade in Hochschulstädten zu helfen. Der Höchstsatz der Förderung steigt um 17 Prozent von heute 735 Euro bis auf 861 Euro im Jahr 2020.

Die Einkommensfreibeträge werden um insgesamt über 16 Prozent angehoben, was gerade Familien entlastet, die bislang knapp über der Fördergrenze lagen. Damit unterstützen wir aktiv die Mittelschicht.

Der Freibetrag für eigenes Vermögen von Auszubildenden wird im Jahr 2020 von derzeit 7.500 Euro auf künftig 8.200 Euro angehoben. Das ermöglicht einen flexibleren Umgang mit Rücklagen während der Ausbildung, ohne dass diese auf die Förderung angerechnet werden.

Zudem wird die Rückzahlung vereinfacht und spätestens nach 77 Monatsraten ist man schuldenfrei. Damit braucht niemand mehr Sorge haben, sich über Gebühr zu belasten.“

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