Heider und Ziemiak zeigen sich betroffen von DURA-Entscheidung

Plettenberg/Kirchhundem. Das Unternehmen DURA Automotive hat mitgeteilt, dass es seine Werke in Plettenberg und Kirchhundem-Selbecke zum 30. April 2019 schließen will. Betroffen sind 970 Mitarbeiter.

Dazu erklären die heimischen CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Matthias Heider und Paul Ziemiak: „Die Entscheidung des Managements der DURA Automotive macht uns betroffen. Sie ist betrieblich bedauerlich und würdigt in keinem Maße das Engagement der Mitarbeiter des Unternehmens. Die Schließung der Unternehmensstandorte hatte sich abgezeichnet. Es ist für uns unverständlich, dass die Gesprächsbereitschaft der Arbeitnehmervertretung durch das Management nicht honoriert wurde und den Standorten keine neuen Zukunftschancen gegeben wurden. Für den Unmut der Mitarbeiter des Unternehmens haben wir großes Verständnis.

Die Standortleitung hat nun angekündigt, Gespräche mit dem Betriebsrat über einen Interessensausgleich zu führen. Wir hoffen, dass so die Nachteile der Mitarbeiter abgefedert werden können. Der einzige Trost für die Mitarbeiter ist die gute Arbeitsmarktsituation und die hohe Nachfrage nach Fachkräften im Sauerland.“

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