Heider hofft auf Neuanfang mit US-Präsident Joe Biden

Zur feierlichen Amtseinführung des 46. amerikanischen Präsidenten Joe Biden erklärt Matthias Heider als Vorsitzender der deutsch-amerikanischen Parlamentariergruppe im Deutschen Bundestag: „Ich bin sicher, dass die ...

... Zusammenarbeit der Mitglieder des US-Kongresses einer- sowie des Deutschen Bundestages andererseits zu spürbar verbesserten transatlantischen Beziehungen beitragen kann. In unseren Parlamentariergruppen sind wir auch unter Präsident Bidens Amtsvorgänger laufend im Austausch geblieben, mag das Klima auf Regierungsebene noch so eisig gewesen sein. Daran werden wir jetzt umso motivierter anknüpfen. Denn eines hat sich nie verändert: Zwischen den transatlantischen Partnern gibt es viel mehr Gemeinsames als Trennendes.

Präsident Biden hat eine bemerkenswert empathische Rede gehalten. Er steht nun gemeinsam mit seinem Land vor gewaltigen Herausforderungen: Im Innern muss er die Corona-Pandemie bekämpfen und eine zutiefst gespaltene Gesellschaft zusammenführen. Auf der internationalen Bühne muss er ebenfalls viel zerschlagenes Porzellan beiseite räumen, indem er das Vertrauen in das weltpolitische Verantwortungsbewusstsein der USA wieder herstellt. Dabei erhoffe ich mir auch und gerade für die Beziehungen zwischen Amerika und Europa belebende Impulse.

Dieses Verhältnis hat in den vergangenen vier Jahren stark gelitten. Natürlich wird es auch künftig immer wieder Streitpunkte zwischen beiden Seiten des Atlantiks geben; das war nie anders. Aber Präsident Biden wird bemüht sein, Probleme konstruktiv und gemeinschaftlich zu lösen. Eine solche Partnerschaft auf Augenhöhe haben wir Europäer zuletzt schmerzlich vermisst.“

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