Besuch der Studjo-Betriebsstätte des Johanneswerks in Kierspe

Matthias Heider besuchte das Studjo des Evangelischen Johanneswerks in Kierspe, wo behinderte Personen Verpackungs-, Montage- und Hauswirtschaftsarbeiten erledigen. Begleitet wurde Heider von Marie-Luise Linde und Eva Schriever, die ...

... beide dem örtlichen CDU-Stadtverband angehören.

Unter Wahrung aller coronabedingten Sicherheitsvorkehrungen stand für die drei Christdemokraten zunächst ein Rundgang durch die Betriebsstätte auf dem Programm. Dabei verschafften sie sich ein Bild über die umfassenden Schutzmaßnahmen, die ergriffen wurden, um die Beschäftigten vor Corona-Infektionen zu bewahren. Schließlich gelten gerade Menschen mit Behinderung als besonders gefährdete Risikogruppe.

In der anschließenden Gesprächsrunde mit den Politikern, Vertretern des Werkstattrates, Geschäftsleiter Christoph Pasch, Bereichsleiter Jens Becker sowie Gruppenleiter Marc Brenzel wurde dieser Aspekt vertieft: Wie wurden die Corona-Schutzmaßnahmen den behinderten Beschäftigten erklärt? Welche Auswirkungen hatte das für die Arbeitsabläufe? Wie kamen die Beschäftigten mit diesen Veränderungen zurecht?

Tatsächlich, so erfuhren die CDU-Politiker, habe es viel Geduld und Zuwendung bedurft, um die behinderten Angestellten an die neuartigen Rahmenbedingungen zu gewöhnen. Dies dürfe allerdings als geglückt gelten: Bis heute sei es 95 Prozent der Beschäftigten ermöglicht worden, an ihre Arbeitsplätze zurückkehren. Dazu Martin Zmuda, Sprecher des Werkstattrates: „Es ist bewundernswert, dass Menschen mit Behinderung sich so vorbildlich an die Regeln halten und mit ihrer Arbeitsleistung ihren Teil dazu beitragen, die Krise zu bewältigen.“

Matthias Heider zeigte sich tief beeindruckt vom Umgang des Studjos und seiner Belegschaft mit der Corona-Krise: „Was hier geleistet wird, verdient höchste Anerkennung. Das Studjo ist ein Musterbeispiel dafür, wie in und mit einer Gemeinschaft unerwartete Hindernisse überwunden werden können: geduldig, zugewandt, respektvoll. Ich danke allen, die sich hier einbringen, für ihre wertvolle Tätigkeit in der Inklusion. Wo immer ich kann, leiste ich gerne Unterstützung.“

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