Hoher Besuch im Kreis Olpe: Ursula Heinen-Esser, die nordrhein-westfälische Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, folgte der Einladung durch Matthias Heider zum Ortstermin nahe des Pendlerparkplatzes ... 

... Kirchesohl an der Landstraße 512.

Im dortigen Waldgebiet sprach sie mit Vertretern des Waldbauernverbandes und der Forstwirtschaftlichen Vereinigung über die wirtschaftlichen und naturbezogenen Auswirkungen des Borkenkäferbefalls. Dieser macht den heimischen Baumbeständen bereits seit längerer Zeit schwer zu schaffen.

Die Ministerin äußerte Verständnis für dieses Problem und verwies darauf, dass das Land NRW rund 60 Millionen Euro an finanzieller Hilfe zur Verfügung gestellt habe, damit entsprechende Schäden behoben werden könnten. Zugleich ging sie auf die Kritik der Waldbauern am zugehörigen Antragsverfahren ein.

Gastgeber Matthias Heider wies auf zusätzliche Unterstützungsmöglichkeiten durch den Bund hin: „Hier sind insgesamt 500 Millionen Euro zur Beseitigung von Borkenkäferschäden vorgesehen. Ein beträchtlicher Anteil davon wird nach NRW fließen. Das ist eine wichtige Hilfe für unsere Waldbauern, auch und gerade hier im Kreis Olpe.“ Alle Beteiligten versicherten, miteinander im Gespräch bleiben zu wollen.

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