Heider begrüßt NRW-Innenminister Reul zu Fachgespräch

Auch in Corona-Zeiten sind politische Veranstaltungen möglich. So kamen 20 Vertreterinnen und Vertreter von Hilfsorganisationen, Beratungseinrichtungen und Kindergartenträgern in Lüdenscheid zum „Fachgespräch Innere Sicherheit“ ...

... mit dem nordrhein-westfälischen Innenminister Herbert Reul zusammen. Dieser war der Einladung von Matthias Heider gerne gefolgt.

Der Innenminister gab einleitend einen Überblick über die Herausforderungen, denen sich die Polizei während der Corona-Krise ausgesetzt sehe. Zudem lobte er die Bürgerinnen und Bürger im Land, die sich – bis auf wenige Ausnahmen – sehr einsichtig verhielten, was gerade angesichts einer Bevölkerung von 18 Millionen Menschen bemerkenswert sei. Die positiven Entwicklungen in der Polizeilichen Kriminalitätsstatistik seit seinem Amtsantritt begründete Reul damit, dass sich konsequentes Handeln eben auswirke: „Das gilt in der Verkehrsüberwachung ebenso wie bei der Verfolgung krimineller Clans, die sich ihre eigenen Regeln schaffen wollen – hier ist null Toleranz angesagt!“

Fragen aus der Runde betrafen sodann Arbeit und Ausrüstung der Polizei, Folgen der Migration und Fälle von Kindesmissbrauch. Dabei erhitzte vor allem das letztgenannte Thema die Gemüter. Auf einhellige Zustimmung stieß Matthias Heider, als er darstellte, „dass hier Opferschutz und Prävention einen hohen Stellenwert haben müssen.“ Auch Besitz und Verbreitung von Kinderpornografie „müssen gesetzlich härter bestraft werden, wofür sich die Union massiv einsetzt“. In der Runde wurde besprochen, dass in jeder Polizeibehörde vor Ort ein gesonderter Raum zur Vernehmung von Kindern eingerichtet werden solle. Auch die Forderungen der „SoKo Respekt“ aus Lüdenscheid, dass sich die Bürgerschaft stärker an der Unterstützung von Einsatzkräften beteiligen solle und zugleich die Behinderung von Einsatzkräften schärfer sanktioniert werden müsse, fand positive Resonanz. 

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