Bürgerinteresse beim Stromtrassenbau auf erster Stufe erfolgreich durchgesetzt

Matthias Heider freut sich über eine gute Nachricht für den Wahlkreis, vor allem für die Bürgerinnen und Bürger in Attendorn:

„Seit zwei Jahren sorgt die geplante 380-Kilovolt-Höchstspannungsfreileitung Kruckel-Dauersberg im Kreis Olpe für Zündstoff. Hintergrund ist, dass die Stromtrasse im Bereich Attendorn sehr dicht an Wohnbebauung entlang geführt werden muss. Die Abstände betragen hier stellenweise weniger als 100 Meter. Aus diesem Grund haben die Anwohner zurecht verlangt, dass der Netzbetreiber Amprion von seiner ursprünglichen Planung abweicht und sowohl die Trassenführung als auch die Mastform überdenkt.

Ich freue mich, dass mir Amprion nun schriftlich mitgeteilt hat, eine entsprechende Planänderung vorzunehmen und diese über ein sogenanntes Deckblattverfahren bei der Bezirksregierung Arnsberg einzureichen. Demnach möchte Amprion die Trassenführung nun deutlich geradliniger und schmaler gestalten. Erreicht werden soll dies auch, indem ein schlankerer Masttyp eingesetzt wird. Dadurch würden die Anwohner zugleich von elektrischer und magnetischer Strahlung entlastet.

Nun obliegt es der zuständigen Behörde, über diese Planänderung zu befinden. Es bleibt abzuwarten, wie diese Entscheidung ausfallen wird. Schon heute ist jedenfalls klar: Amprion hat die Interessen der Bürgerschaft vor Ort, die engagiert für ihre Interessen gekämpft hat, aufgenommen. Das ist eine gute Nachricht.

Natürlich freut mich auch, dass mein Beitrag zur Vermittlungsarbeit zwischen den Bürgerinnen und Bürgern einerseits sowie Amprion andererseits nun ganz offenkundig auf fruchtbaren Boden gefallen ist. Grundsätzlich bleibe ich davon überzeugt: Nur dann, wenn wir Bürgerinteressen bei der Vor-Ort-Realisierung von Energieinfrastruktur ernst nehmen, werden wir eine höhere Akzeptanz für die Energiewende erreichen.“

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