30 Jahre nach dem Mauerfall veranstaltete die CDU Lüdenscheid am 3. Oktober eine Feierstunde zum Tag der Deutschen Einheit. In diesem Rahmen hielt Matthias Heider als örtlicher Bundestagsabgeordneter die Festrede.

Dabei ging er auf drei Aspekte näher ein:
Zunächst hob Heider hervor, dass nicht vergessen werden dürfe, wie leidenschaftlich die Bürger der ehemaligen DDR für Freiheit und Demokratie gekämpft hätten. Tatsächlich habe mit dem Sturz des SED-Regimes in Ostdeutschland ein grundlegender Wertewandel stattgefunden.
Die Abkehr vom Sozialismus habe „Freiheit vor Zwang, Individuum vor Kollektiv und Markt- vor Planwirtschaft“ gesetzt. Damit, so führte Heider weiter aus, seien politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Brüche einhergegangen; die Angleichung ost- und westdeutscher Lebensverhältnisse könne es daher nicht „auf Knopfdruck“ geben. Gleichwohl seien bereits bemerkenswerte Fortschritte beim Zusammenwachsen von Ost und West erzielt worden, etwa im Hinblick auf die seit 1989/1990 gegenüber der DDR-Zeit massiv gestiegene Wirtschaftskraft in den fünf ostdeutschen Bundesländern.

Zuletzt skizzierte Heider gegenwärtige wie zukünftige Herausforderungen, denen sich das nunmehr wiedervereinigte Deutschland gegenübersehe. Dazu gehörten die Bewältigung des demografischen Wandels, die Digitalisierung sowie die veränderte Rolle Deutschlands in Europa und der Welt. Der Bundestagsabgeordnete schloss mit einem engagierten Plädoyer für ein optimistisches Herangehen an diese neuen Aufgaben.

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