Reform der Stromnetzentgelte beschlossen

Dieser Kompromiss sichert Arbeitsplätze und Wettbewerbsfähigkeit

Foto: Sidney Pfannstiel
Foto: Sidney Pfannstiel
„Mit dem heute beschlossenen Gesetz tragen wir dem Interesse nord-und ostdeutscher Bundesländer Rechnung, die hohe Netzentgelte in ihren Region kritisiert haben. Wir werden die Netzentgelte schrittweise angleichen, damit es in Deutschland bundesweit einheitliche Netzentgelte gibt. Dieses Anliegen hat uns in Nordrhein-Westfalen Sorge bereitet, da es für steigende Strompreise für Industrie und Verbraucher sorgt. Mit dem jetzt gefundenen Kompromiss tragen wir dieser Sorge Rechnung. Wir gehen schrittweise vor und entlasten energieintensive Industrien, damit der Wirtschaftsstandort NRW attraktiv bleibt. Insgesamt sichert der Kompromiss Arbeitsplätze und Wettbewerbsfähigkeit in ganz Deutschland.

Ebenfalls haben wir heute eine Abschmelzung der sogenannten „vermiedenen Netzentgelte“ beschlossen. Der hier gefundene Kompromiss gibt allen betroffenen Stromerzeugern Planungssicherheit und sichert die Existenz der vielen hocheffizienten Kraftwärmekopplungs-Anlagen, die besonders von Stadtwerken betrieben werden.

Dabei haben wir in Nordrhein-Westfalen einen größeren finanziellen Schaden bei Industrie und vor allem bei Stadtwerken verhindert“, so Matthias Heider als Energiekoordinator der NRW-Landesgruppe der CDU/CSU Bundestagsfraktion

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