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06.04.2017, 15:12 Uhr
Gröhe besucht Lebenshilfe Lüdenscheid
Beeindruckt und dankbar zeigte sich Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe, bei einem Besuch der Lebenshilfe Lüdenscheid. Der CDU-Politiker war auf Einladung von Dr. Matthias Heider nach Lüdenscheid gekommen und informierte sich gemeinsam mit Matthias Heider und Landtagskandidat Ralf Schwarzkopf über die wichtige Arbeit der Lebenshilfe in Lüdenscheid.
v.l.n.r.: Dr. Wolfgang Schröder, Ralf Schwarzkopf, Hermann Gröhe und Matthias Heider
Besonders die Autismus-Therapie und die Frühförderung interessierten den Minister, der immer wieder nachfragte und betonte: „Politik ist nicht nur Sender, sondern auch Empfänger.“ Ihm sei es wichtig, viel von der Arbeit vor Ort zu erfahren, so Gröhe.

Einigkeit herrschte über den derzeitigen Zustand der Inklusion in Nordrhein-Westfalen. Gröhe betonte den hohen Wert des Gedankens, behinderten Menschen volle Teilhabe an der allgemeinen Bildung zu gewähren, kritisierte aber: „man kann die beste Idee kaputt reden. Es muss eine Balance zwischen Teilhabe und Förderung geben.“

Bei einer anschließenden Rede vor ausgewählten Gästen hob Gröhe den hohen Wert der Arbeit der Lebenshilfe hervor und skizzierte die Historie der Lebenshilfe in der Nachkriegszeit, geprägt von den Erfahrungen der Euthanasie bis hin zu den heutigen Herausforderungen in der Politik mit der Neuausrichtung der Pflegepolitik und des Bundesteilhabegesetz.

„Ein gelungener Besuch, der die Arbeit der Lebenshilfe Lüdenscheid würdigt“, bilanzierte Dr. Matthias Heider und lud den Minister zu einem Folgebesuch ein: Zur Eröffnung des neuen Gut Wigginghausen.
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